Robert Surcouf (1882)
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| Handelnde Personen in Robert Surcouf (1882) |
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Napoleon Bonaparte |
| Handlungsorte |
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Die Erzählung Robert Surcouf. Ein Seemannsbild von Ernst von Linden. erschien erstmals 1882 in der Zeitschrift Deutscher Hausschatz. 1894 wurde sie von Karl May nahezu unverändert unter dem Titel Ein Kaper in den Band Die Rose von Kaïrwan eingearbeitet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
Im Herbst 1793 hilft der junge Surcouf einem von Soldaten bedrängten Priester, Vater Martin, und trifft dabei auf Bonaparte. Dieser gibt ihm das erbetene Kriegsschiff nicht, und so entführt Surcouf selbst eins aus dem besetzten Toulon. Viele Jahre später ist er ein von den Engländern gefürchteter und gejagter Kaperkapitän im Indischen Ozean. Er kämpft gegen den Iren Schooter und rettet erneut den Priester von damals.
Als er nach Frankreich zurückkehrt, erhält er von Bonaparte Genugtuung, schlägt aber das Angebot, ein Kommado zu übernehmen, aus. Nach prophetischen Worten an Bonaparte trennen sich die Wege der beiden.
[Bearbeiten] Sonstiges
Die Quelle Mays für die Biographie Surcoufs ist noch nicht ermittelt.
[Bearbeiten] Buchausgaben
Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.
[Bearbeiten] Übersetzungen
1886 erschien als vermutlich erste niederländische May-Übersetzung (ohne Angabe des Autors) Robert Surcouf. Episoden uit het Leven van een Kaperkapitein in der Druckerei De Katholieke Illustratie in 's-Hertogenboosch.
1917 veröffentlichte der Karl-May-Verlag eine französische Übersetzung von Der Kaperkapitän unter dem Titel Le Corsaire, hauptsächlich für französische Kriegsgefangene bestimmt.
In Frankreich selbst gab es seit 1927 mehrere Auflagen einer eigenen Übesetzung.
[Bearbeiten] Literatur
- Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie (enthält die zu Mays Lebenszeit erschienenen Werke)
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913-1945, Karl-May-Verlag, Bamberg 2000, ISBN 3780201577
- Ulrich von Thüna: Robert Surcouf. In: Gert Ueding (Hrsg.): Karl-May-Handbuch. Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Würzburg 2001, S. 408-410. ISBN 3826018133
Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.
[Bearbeiten] Weblinks
- Der Originaltext online auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.