Otto Forst-Battaglia

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Otto Forst-Battaglia, eigentlich Otto Forst, auch Forst de Battaglia (* 21. September 1889 in Wien; † 3. Mai 1965 in Wien), war ein österreichischer Historiker, Kulturkritiker und Genealoge aus Galizien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Er verfasste u. a. die ersten Biographien in deutscher Sprache der polnischen Könige Johann III. Sobieski und Stanislaus II. August Poniatowski und eine Reihe von bahnbrechenden genealogischen Arbeiten über europäische Herrscherhäuser. 1938 emigrierte er in die Schweiz und war unter anderem auch für die polnische Exilregierung tätig. Forst-Battaglia lehrte an verschiedenen Universitäten, erhielt hohe österreichische, polnische und französische Auszeichnungen sowie die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler".

[Bearbeiten] Otto Forst-Battaglia und Karl May

Otto Forst-Battaglia veröffentlichte 1931 mit Karl May. Ein Leben, ein Traum eine der ersten ernsthaften Biographien Karl Mays mit 32 Abbildungen. Nach einem mit O. F.-B. unterzeichneten Vorwort vom 28. Oktober 1930 folgen dort die Kapitel:

  • I Karl Mays Leben (S. 7)
  • II Der Traum und seine Spiegelung (S. 29)
  • III Das Werk und seine Wertung (S. 68)

Eine Neuausgabe erschien 1966 unter dem Titel Karl May. Traum eines Lebens – Leben eines Träumers. Beiträge zur Karl-May Forschung, Band 1. Herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Heinz Stolte. Mit einem Bildnis des Verfassers und einem biographischen Nachwort von Roger Forst-Battaglia. Darin heißt es:

Ein Karl-May-Buch, ob kurz oder lang, beginnt damit, dass ein überdimensionaler Schuft an einem durchaus sympathischen Mitmenschen ein himmelschreiendes Verbrechen verübt. Doch immer wieder siegt die Gerechtigkeit: Hans bekommt seine Grete, die rechten Erben bekommen den nicht bloss metaphorischen Schatz, die unschuldig verfolgten Aristokraten werden in ihren vorigen hohen Stand wieder eingesetzt, und jede Schuld rächt sich auf Erden.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks