Nach Sibirien
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| Handelnde Personen in Nach Sibirien |
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Baron von Felsen |
| Handlungsorte |
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Die Novelle Nach Sibirien wurde 1878 unter dem Pseudonym Emma Pollmer in der Zeitschrift Frohe Stunden. Unterhaltungsblätter für Jedermann. erstmals veröffentlicht.
Die Erzählung bzw. die zentralen Motive daraus wurde von May 1880 in das zweite Kapitel von Der Brodnik eingearbeitet. Der Brodnik wiederum wurde später in Band 11 der bei Fehsenfeld veröffentlichten Buchausgabe der Gesammelten Reiseromane übernommen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
In Ustjug Weliki macht Oberst Graf Milanow seiner Cousine Paulowna von Smirnoff den Hof, wird jedoch abgewiesen. Zusammen mit Wanka und Iwan Wessalowitsch plant er einen raffinierten Juwelenraub: Während die Gräfin von Smirnoff zur Kirche fährt, empfängt Wanka, als Gräfin maskiert, den Geschäftsführer eines Juweliers. Dieser wird von ihr und Iwan niedergeschlagen und beraubt. Derweil hat Paulowna den deutschen Baron von Felsen empfangen, welcher bereits Erkundigungen über Wanka eingezogen hat und sie beobachten lässt. Daher kann das Verbrechen schnell aufgeklärt und Wanka und Iwan der Polizei übergeben werden.
Einige Zeit ist vergangen. Die alte Gräfin ist gestorben und Paulowna und Baron von Felsen haben geheiratet. Oberst von Smirnoff verhilft Wanka und Iwan zur Flucht aus Sibirien und plant mit diesen beiden seine Rache für die Abweisung Paulownas. Er möchte Paulowna und von Felsen an Stelle seiner beiden Komplizen nach Sibirien schicken. Die beiden Bedrohten werden jedoch gewarnt und entkommen durch den listigen Tausch ihrer Pässe mit denen der beiden Verbrecher. Der Oberst und Wanka werden verhaftet. Jahre später wird Milanow ins Exil begnadigt, von Felsen trifft ihn in der Wiesbadener Spielbank wieder.
[Bearbeiten] Buchausgaben
Im Rahmen der Gesammelten Werke fand sich der Text bis 2000 unter dem Titel An den Ufern der Dwina im Band 38 Halbblut wieder.
Seit 2000 findet man An den Ufern der Dwina in Band 48 Das Zauberwasser.
Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.
[Bearbeiten] Literatur
- Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie (enthält die zu Mays Lebenszeit erschienenen Werke)
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913-1945, Karl-May-Verlag, Bamberg 2000, ISBN 3780201577
- Joachim Biermann: Nach Sibirien. In: Gert Ueding (Hrsg.): Karl-May-Handbuch. Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Würzburg 2001, S. 399 f. ISBN 3826018133
Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.
[Bearbeiten] Weblinks
- Der Originaltext online bei zeno.org.