Max Slevogt
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Max Slevogt (* 8. Oktober 1868 in Landshut; † 20. September 1932 in Neukastel) war Maler und Illustrator sowie einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus.
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[Bearbeiten] Leben und Werk
Nach seiner Schulzeit in Würzburg (1874-1884) studierte Slevogt von 1885 bis 1889 in München und Paris. Von 1890 bis 1897 lebte und arbeitete er als freischaffender Künstler in München. Er arbeitete an den Zeitschriften Simplicissimus und Die Jugend mit. Seine Werke wurden auf mehreren Ausstellungen in Berlin und München gezeigt und 1900 auf der Weltausstellung in Paris. 1901 erhielt er in München den Professorentitel und siedelte nach Berlin um. 1914 erwarb er einen Landsitz in Neukastel, wohin er 1917 verzog.
Zu seinen Werken gehören Buchillustrationen für Märchen- und Jugendbücher.
[Bearbeiten] Max Slevogt und Karl May
Max Slevogt legte beim Büchereinkauf vor allem Wert auf Abenteuerbücher in alten Ausgaben von Cooper, Simms, Marryat und Karl May, die für ihn, wie er selbst sagte, die beste Entspannung und gleichzeitig Anregung waren.[1]
Es gibt drei Zeichnungen von Max Slevogt, die wohl eindeutig Stellen aus Karl Mays Werk illustrieren:
- Indianerszene
- Im Indianerlager
- Der Kampf mit dem Grizzlybär
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Dichter, die bei mir kauften. Aus den Erinnerungen des siebzigjährigen Hugo Streisand. In: Der Abend, Berlin, 31. Mai 1948.
[Bearbeiten] Literatur
- Volker Griese: Spuren Karl Mays in Leben und Werk Max Slevogts. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG) Nr. 70/1986, S. 12-15. (Onlinefassung)
- Volker Griese: Nochmals Max Slevogt. In: M-KMG Nr. 71/1987, S. 45. (Onlinefassung)
- Volker Griese: Slevogt/May - Nachbetrachtung zu einem ungelösten Fall. In: M-KMG Nr. 77/1988, S. 47 (Onlinefassung)
- Informationen über Illustratoren und Illustrationen zu Karl Mays Werken finden Sie im Sonderband zu den Gesammelten Werken: "Traumwelten (Band 2)" von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz.
[Bearbeiten] Weblinks
- Eintrag in der großen Wikipedia
- Bilder bei Wikimedia Commons