Ludwig Klages

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Friedrich Konrad Eduard Wilhelm Ludwig Klages (* 1872; † 1956) war ein deutscher Lebensphilosoph, Psychologe und Begründer der ausdruckwissenschaftlichen Graphologie.

Er befasste sich mit graphologischen Fragen, was sich in Aufsätzen und Vorträgen unter dem Titel "Handschrift und Charakter" (1911, 1920, 1921, 1923; in verschiedenen Versionen) und "Gegen das graphologische Pfuschertum" (1926) sowie in den Büchern "Einführung in die Psychologie der Handschrift" (1924), "Graphologisches Lesebuch" (1930) und "Graphologie" (1932) niederschlug.

Einzeluntersuchungen, die mit dem "Fall Nietzsche - Wagner" (1904) und "Bismarcks Handschrift" (1912) eingesetzt hatten, galten den Handschriften Karl Mays (1919, was Klages freilich nicht wusste), des Mathematikers Bernoulli (1922), Erzbergers (1925), Schopenhauers (1926), Kaspar Hausers (1926), Nietzsches (1927), Beethovens (1929) und Schliemanns (1930).

Eine Handschriftenanalyse von Klages zu Karl May findet sich in einer älteren Auflage von Band 34 "ICH" der Gesammelten Werke.

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