Ludwig Gurlitt
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Ludwig Gurlitt (* 31. Mai 1855 in Wien; † 12. Juli 1931 in Freudenstadt) war ein Reformpädagoge und Karl-May-Forscher.
Er war ein Sohn des Malers Louis Gurlitt (* 1812; † 1897) und seiner Frau Else, der Bruder des Architekten Cornelius Gurlitt und durch seine Mutter ein Neffe der populären Schriftstellerin Fanny Lewald. An seiner Wirkungsstätte (Gymnasium Berlin-Steglitz) und unter seinen Schülern entstand die "Wandervogel"-Bewegung.
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[Bearbeiten] Ludwig Gurlitt und Karl May
1920 erschien seine Verteidigungsschrift Gerechtigkeit für Karl May! Es folgten zahlreiche Beiträge in den Karl-May-Jahrbüchern.
[Bearbeiten] Aufsätze in den Jahrbüchern
- Karl-May-Jahrbuch 1918 – Karl May in der zeitgenössischen Kritik
- Karl-May-Jahrbuch 1919 – Mein Jüngster und Karl May
- Karl-May-Jahrbuch 1922 – Karl May, die Jugendschriftwarte und ich
- Karl-May-Jahrbuch 1923 – Das sechste Jahr
- Karl-May-Jahrbuch 1923 – Zur Seelenerkenntnis Karl Mays
- Karl-May-Jahrbuch 1923 – Hermann Hesse und Karl May
- Karl-May-Jahrbuch 1924 – Karl Mays sittliche Großtat
- Karl-May-Jahrbuch 1925 – Karl May als Erzieher
- Karl-May-Jahrbuch 1926 – Das neunte Jahr
- Karl-May-Jahrbuch 1926 – Kunst und Kritik
- Karl-May-Jahrbuch 1926 – Ein kleiner Gernegroß
- Karl-May-Jahrbuch 1927 – Was bedeutet Karl May für die Erziehung der deutschen Jugend
- Karl-May-Jahrbuch 1928 – Der reifenden Jugend Not und Hilfe
- Karl-May-Jahrbuch 1929 – Die Indianerhuldigung in Radebeul. Indianerromantik
- Karl-May-Jahrbuch 1930 – Das gelöste Karl-May-Problem
- Karl-May-Jahrbuch 1931 – Das vierzehnte Jahr
- Karl-May-Jahrbuch 1933 – Karl Mays Volkstümlichkeit
Gerechtigkeit für Karl May, das Bearbeitungen ausdrücklich befürwortet, ist bis heute in Band 34 der Gesammelten Werke enthalten.
[Bearbeiten] Werke
- Der Deutsche und sein Vaterland (1902)
- Der Deutsche und seine Schule (1905)
- Pflege und Entwicklung der Persönlichkeit (1905)
- Erziehung zur Mannhaftigkeit (1906)
- Schülerselbstmorde (1908)
- Pflege des Heimatsinnes (1909)
- Erziehungslehre (1909)
[Bearbeiten] Literatur
- Emmy Gurlitt: Der siebzigjährige Ludwig Gurlitt. In: Karl-May-Jahrbuch 1926, S. 11–17.
- K. Kesseler: Pädagogische Charakterköpfe. 1929.
- Euchar Albrecht Schmid: Ludwig Gurlitt tot. In: Karl-May-Jahrbuch 1931, S. 502.
- Rudolf K. Unbescheid: Ludwig Gurlitts Vater wiederentdeckt. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 116/1998, S. 62. (Onlinefassung)
- M. Simon: L. Gurlitt, ein Vertreter der Reformpädagogik, Wien 1998. (Diplomarbeit)
- Arne Kontze: Der Reformpädagoge Prof. Dr. Ludwig Gurlitt (1855-1931) – bedeutender Schulreformer oder "Erziehungsanarchist"? Ein Lebensbild als Beitrag zur Historiographie der Reformpädagogik. Göttingen 2001. (Dissertation)
[Bearbeiten] Weblinks
- Eintrag in der Wikipedia.