John Ojijatekha Brant-Sero

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John Ojijatekha Brant-Sero

John Ojijatekha Brant-Sero (Brennende Nelke; * 10. Juni 1867 im Six Nations Reservat bei Brantford, Kanada; † 7. Mai 1914 in London) war ein Mohawk-Indianer, der 1891 nach Europa (England) kam, 1899 Mitglied der Anthropologischen Gesellschaft wurde und sich 1900 wieder auf einer Vortragsreise durch die USA befand.

Im von Prof. Paul Schumann redigierten 'Dresdner Anzeiger' wird am 28. Juni 1910 ein – von Lebius initiierter – Protest gegen die blutrünstige Indianerliteratur publiziert. Der von Lebius engagierte Brant-Sero unterzeichnete diesen – ausgerechnet gegen Winnetou IV gerichteten – "Protest", obwohl er wegen mangelnder Deutschkenntnisse nur eine von Lebius besorgte Übersetzung kannte.

Im Flugblatt Herr Rudolf Lebius, sein Syphilisblatt und sein Indianer deckt Karl May die Entstellungen Brant-Seros bzw. Lebius' bereits kurz darauf auf.

Lu Fritsch mietet sich – mit Mays Wissen – in der Pension Hoeltzl-Sheridan, in der auch Brant Sero lebt, ein, sucht Kontakt zu Brant-Sero und informiert Karl und Klara May fortlaufend über ihre Erkenntnisse.

Er wird 1911 als Zeuge gehört.
Aus dem Protokoll der Zeugen-Beschreibung:

Brant-Sero, Ojijatekha John, Journalist, Berlin, Potsdamerstr. 27, verdient täglich 10 Mark – Indianer – Staatssteuer noch nicht veranlagt.

[Bearbeiten] Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.

[Bearbeiten] Weblinks