Hans-Joachim Kühn
Aus Karl-May-Wiki
Hans-Joachim Kühn stiftete 1992 das Karl-May-Denkmal in Hohenstein-Ernstthal.
Er wurde am am 7. Juni 1994 Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung. Bereits 1995 trat er – "aus persönlichen Gründen"[1] – von diesem Amt zurück. Er soll Firmengelder veruntreut haben, um seine Stiftungen zu finanzieren.[2]
Peter Grübner, der Vorgänger von Kühn, wurde vom Kuratorium wieder in den Vorstand und von diesem am 21. Oktober 1995 erneut zum Vorsitzenden gewählt.
Am 17. Februar 1998 berichtete die Bild-Zeitung (Jürgen Helfricht: "Erpressungs-Krieg um Karl May"), Kühn würde Lothar Schmid damit erpressen, belastendes Material über E. A. Schmid und Klara May zu veröffentlichen, sollte er den Karl-May-Verlag nicht an die Stiftung verkaufen.[3]
Das Verfahren wurde im Sommer 1998 eingestellt. Berichtet wurde in der Presse noch 1999/2000.
Anmerkungen
- ↑ Presseerklärung vom 18. Juni 1995.
- ↑ Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft 106, S. 78.
- ↑ Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft 116, S. 64.