Grünthal
Aus Karl-May-Wiki
Das Schwefelbad Kupferhammer-Grünthal liegt in der Nähe von Olbernhau, direkt an der Grenze zu Böhmen.
Das Heilbad wurde 1813 in den schwefelhaltigen Quellen eingerichtet. Es bestand bis 1940.
[Bearbeiten] Karl May in Grünthal
Das Ehepaar May, das Ehepaar Plöhn und Dr. Curt Mickel hielten sich einige Tage im August 1898 dort auf. Sie wohnten in der Gastwirtschaft Schwefelbad der Familie Wilhelm Klinger und unternahmen von dort aus kleine Ausflüge in die Umgebung und über die österreichische Grenze.
Ende Oktober 1898 war Karl May einige Tage allein dort zur Kur.
[Bearbeiten] Literatur
- Christian Heermann: Karl May in Olbernhau-Grünthal. In: Karl-May-Haus Information (KMHI) Nr. 2-3/1990, S. 21–26.
- Wolfgang Hallmann/Christian Heermann: Reisen zu Karl May. Erinnerungsstätten in Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Westsachsen Verlag Zwickau 1992.
- Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: Karl-May-Chronik II. Sonderband zu den Gesammelten Werken. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2005. ISBN 978-3-7802-0170-6.
- Christian Heermann: Schwefelbad Grünthal verschwunden. In: KMHI Nr. 20/2007, S. 25–28.
- Klara May: Das Schwefelbad in Grünthal. Eine Episode aus dem Leben Karl Mays. In: Karl-May-Jahrbuch 1934. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2008, S. 316–322.