Friedrich Axmann

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Friedrich Axmann (* 14. Januar 1843 in Thorn, Westpreußen; † 15. August 1875)[1] war ein Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Er kam Ende der 1860er Jahre nach Wien und war dort zunächst Beamter der privilegierten k. k. Südbahngesellschaft. Er hatte bereits 1869 zu schreiben begonnen und war nach Kündigung seines Dienstverhältnisses ab 1871 hauptberuflich Schriftsteller (fallweise auch unter dem Pseudonym Friedrich Weyring).

Sein bislang bekanntes Gesamtwerk umfasst etwa 90 kleinere Skizzen aus Wien, Kriminal- und Abenteuergeschichten sowie humoristische Erzählungen und fünf umfangreichere Romane (davon vier für den Verlag Münchmeyer). Er verstarb während seiner Arbeiten an dem Roman Das Testament des Großen Kurfürsten.

[Bearbeiten] Friedrich Axmann und Karl May

Karl May war in den 1870er-Jahren Redakteur der Münchmeyer-Zeitschriften, in denen Axmanns Romane veröffentlicht wurden. Zeitweise wurde vermutet, dass Friedrich Axmann ein Pseudonym Karl Mays sei; dies wurde zwischenzeitlich jedoch widerlegt. Persönlich gekannt haben sie sich allerdings vermutlich.

Karl Mays Bemerkung

Gleich nach meiner Uebernahme der Redaktion brachte er mir einen Wiener Postbeamten, der sich an der Kasse vergriffen hatte, als Mitarbeiter.[2]

bezieht sich vermutlich nicht – wie längere Zeit angenommen – auf Friedrich Axmann, da dieser zwar Wiener, aber kein Postbeamter war. Von Strafdelikten ist bisher auch nichts bekannt; er schied aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Dienstverhältnis aus.

[Bearbeiten] Romane

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Peter Krassa: Friedrich Axmann, der Mann, der Kolportage schrieb, M-KMG Nr. 104, S. 24.
  2. Karl May: Mein Leben und Streben, S. 237.

[Bearbeiten] Literatur