Der Kiang-lu
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| Handelnde Personen in Der Kiang-lu |
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Dschiahur |
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Der Kiang-lu. Ein Abenteuer in China von Karl May. ist eine von recht wenigen im Reich der Mitte spielenden Erzählungen Mays und wurde 1880 in der katholischen Wochenschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild erstveröffentlicht. 1894 erfolgte die Aufnahme des Abenteuers in die Anthologie Am Stillen Ocean, Band 11 der gesammelten Reiseromane.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
- Im "Kuang-ti-miao"
- Im "Lung-keu-siang"
Der Ich-Erzähler Charley mit Frick Turnerstick ist auf dem Weg nach China. Unterwegs gelingt es ihm, einem jungen, wohlhabenden Chinesen namens Kong-ni das Leben zu retten. Der junge Mann ist äußerst dankbar; er schenkt Charley einen Talisman und verschafft ihm mit einem Trick einen chinesischen Doktortitel. Der Talisman ist Erkennungszeichen einer Bande von Flusspiraten, in deren Gefangenschaft die Reisenden bald geraten. Ihnen gelingt allerdings die Flucht und auch die Rettung einer ebenfalls gefangenen Holländerin. Über Kanton reisen sie weiter nach Li-ting, wo sie Gäste des Vaters von Kong-ni werden. Der allerdings steht mit dem obersten der Flusspiraten, dem Kiang-lu, in Verbindung. Der Ich-Erzähler gerät in eine Falle und wird mit Frick Turnerstick gefangengenommen. Sie befreien sich und bei dem Kampf stirbt der Kiang-lu. Nach einer Verfolgungsjagd gelangen sie auf Turnersticks Schiff und in Sicherheit. Sie haben vor nach Macao zu reisen und dort it dem Meisje zu überlegen, ob sie Anzeige erstatten wollen....
[Bearbeiten] Buchausgaben
In den Nachkriegsauflagen von Band 11 der Gesammelten Werke Am Stillen Ozean wurden die Einzeltitel der ersten drei Erzählungen, darunter auch Der Kiang-lu, aufgelöst und unter der gemeinsamen neuen Überschrift Im Zeichen des Drachen zusammengefasst.
Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.
[Bearbeiten] Literatur
- Anton Haider: Vom „Deutschen Hausschatz“ zur Buchausgabe – Vergleichslesungen – Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 50. Karl-May-Gesellschaft, Hamburg 1984, hier: S. 27–41 (Onlinefassung)
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913–1945. Karl-May-Verlag, Bamberg · Radebeul 2000. ISBN 3-7802-0157-7
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Entstehung und Ausbau der Gesammelten Werke – Eine Erfolgsgeschichte seit 110 Jahren, in: Der geschliffene Diamant · Die Gesammelten Werke Karl Mays, Bamberg · Radebeul 2003. ISBN 3-7802-0160-7
- Erwin Koppen/Helmut Lieblang: Am Stillen Ocean. In: Gert Ueding (Hg.): Karl-May-Handbuch · 2. erweiterte und bearbeitete Auflage · in Zusammenarbeit mit Klaus Rettner. Königshausen & Neumann, Würzburg 2001, S. 188–192. ISBN 3-8260-1813-3
- Hainer Plaul: Illustrierte Karl May Bibliographie · Unter Mitwirkung von Gerhard Klußmeier. Edition Leipzig, Leipzig 1988. ISBN 3-361-00145-5 (bzw.) K. G. Saur, München · London · New York · Paris 1989. ISBN 3-598-07258-9 (Verzeichnis der zu Mays Lebenszeit erschienenen May-Publikationen)
- Rudi Schweikert: „Der Kiang-lu“ und der „Pierer“. „Chinoiserien“ aus dem Lexikon. Zu Karl Mays Quellenbenutzung. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1997, S. 102-116. (Onlinefassung)
Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.
[Bearbeiten] Weblinks
- Der Originaltext online auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.