Der Brodnik

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Handelnde Personen in
Der Brodnik

Bara
Der Heilige von Bokte-oola
Ich-Erzähler
General von Melikoff (nur erwähnt)
Mieloslaw
Baroneska von Semenoff
Casimir von Semenoff
Iwan von Semenoff
Wanda Smirnoff
Frick Turnerstick


Handlungsorte

Ruhrgebiet
Dresden
Moskau
Mongolei
Bokte-oola

Die Erzählung Der Brodnik. Reise-Erlebnisse in zwei Welttheilen von Karl May. erschien erstmals 1880 in der katholischen Wochenschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild und wurde von Karl May selbst in die 1894 erschienene Anthologie Am Stillen Ocean aufgenommen, Band 11 der gesammelten Reiseromane. Das zweite Kapitel der Erzählung enthält zentrale Motive der frühen Geschichte Nach Sibirien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Bei vier verschiedenen Gelegenheiten trifft der Ich-Erzähler auf einen Gauner, den "Brodnik".

Bei der ersten Begegnung soll der Ich-Erzähler im Ruhrgebiet von dem Brodnik und einer Spießgesellin bei dem Spiel "Kümmelblättchen" ausgenommen werden. Er durchschaut die Absicht.

In Dresden, wo der Ich-Erzähler als Redakteur arbeitet, erwischt er den Brodnik, als dieser sich falsche Papiere anfertigen lässt. Das Vorhaben wird natürlich unterbunden.

In Moskau erfährt der Ich-Erzähler von einem geplanten Raub und kann diesen verhindern. Dabei trifft er auf die Gauner-Kollegin aus der ersten Teilerzählung.

In der vierten Abteilung trifft der Erzähler den Brodnik am Bokte-oola ("Heiliger Berg") in der Mongolei wieder, wo dieser einen lamaistischen Heiligen berauben will. Dabei kommt er allerdings ums Leben, womit der Ich-Erzähler jedoch nichts zu tun hat.

[Bearbeiten] Buchausgaben

In den Nachkriegsauflagen von Band 11 der Gesammelten Werke Am Stillen Ozean wurden die Einzeltitel der ersten drei Erzählungen, darunter auch Der Brodnik, aufgelöst und unter der gemeinsamen neuen Überschrift Im Zeichen des Drachen zusammengefasst.

Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.

[Bearbeiten] Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.

[Bearbeiten] Weblinks