Düsseldorf
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In Düsseldorf war Karl May am 5. November 1901 in Begleitung seiner Frau Emma und der befreundeten Witwe Klara Plöhn. Sie logierten im Hotel Breidenbacher Hof und besuchten die Familie Gustav Meyer. (Rundreise 1901)
1902 hielt sich Karl May für drei Tage in Düsseldorf auf. Er bereitete dort den Vertrieb der Schrift Karl May als Erzieher vor und besuchte einen Vortrag von Hermann Cardauns (in Elberfeld) incognito.
Er logierte am 25./26. April 1910 im "Breidenbacher Hof" und traf sich mit seinem ehemaligen Schulkameraden Hermann Waldemar Otto.
Als 1949 in Ratingen bei Düsseldorf auf der Naturbühne Blauer See erstmals Karl-May-Spiele stattfanden, kam es zur Gründung des "Karl-May-Gesellschaft e. V.", eines Vereins, dessen Mitglieder sich Karl May verbunden fühlten und sich für den Erhalt der Festspiele in Ratingen einsetzten.
Die Rheinische Post berichtete am 13. Juli 1949, Karl May sei zwei Mal in Düsseldorf gewesen: 1875 und 1912. Etwa 1875 habe in den Direktionen der großen Düsseldorfer Werke ein jüngerer Mann vor[gesprochen], der sich als Schriftleiter aus Dresden vorstellte und auf einer Rundreise durch das westdeutsche Industriegebiet begriffen war, um für ein neues, von ihm begründetes Blatt "Schacht und Hütte" zu werben [...]. Die Industrieleute horchten auf, denn das war etwas Neues. 1912 sei May nach Essen gefahren und habe dabei die Gelegenheit wahrgenommen, im Kloster an der Osterstraße einen befreundeten Franziskanerpater zu besuchen, nach Recherchen der Rheinischen Post habe es sich hierbei um P. Matthäus Schneiderwirt gehandelt.
[Bearbeiten] Literatur
- O.A.: Die dichtende Kuhmagd Traudchen Hundgeburt. Ihr Manager traf Karl May in Düsseldorf. Der Schriftsteller als Freund des beliebten P. Matthäus Schneiderwirt. In: Rheinische Post, 13. Juli 1949.
- Horst Matthey: Karl May in Düsseldorf. In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 88/1991, S. 20 ff. (Onlinefassung)
- Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: Karl-May-Chronik II bis V. Sonderbände zu den Gesammelten Werken. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2005/2006. ISBN 978-3-7802-0170-6
[Bearbeiten] Weblinks
- Eintrag in der Wikipedia.