Arthur Meißner

Aus Karl-May-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Karlmayicon.jpg Dieser Artikel oder Abschnitt ist noch sehr kurz oder unvollständig. Es wäre schön, wenn Du ihn ergänzt, wenn Du mehr über das Thema weißt.

Arthur Meißner († 13. Juli 1904) war Buchbindermeister.

Er band im Auftrag von Pauline Münchmeyer Mays Belegexemplare seiner Kolportageromane und arbeite auch weiterhin unter Adalbert Fischer im Verlag H. G. Münchmeyer.

1904 wurde er als Zeuge im Prozess gegen Pauline Münchmeyer benannt und traf sich um Ostern herum einige Male mit Karl May. Dieser diktierte ihm einen Brief an sich selbst, der als Zeugnis benutzt werden sollte.

Meißner "war ein kindlich harmloser Mensch, viel zu unbefangen, als dass ihm der Gedanke gekommen wäre, dass Fischer gelogen habe. Er glaubte wirklich an die drei Wochen Gefängnis. Das warf ihn hin. Er musste in das Karolahaus [= ein Dresdner Krankenhaus, s. auch Königin Carola] geschafft werden." (aus Ein Schundverlag, S. 403)

Er wird am 16. Juni vernommen. Die Droschke vom Krankenhaus zum Gericht und zurück bezahlten Mays.

[Bearbeiten] Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.