Aqua benedetta
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| Handelnde Personen in Aqua benedetta |
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Calcoen (nur erwähnt) |
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Die Erzählung Aqua benedetta. Ein geschichtliches Räthsel von Emma Pollmer wurde 1878 in der Zeitschrift Frohe Stunden erstmals unter dem Pseudonym Emma Pollmer veröffentlicht.
1880 wurde der Text, von May überarbeitet, dann unter dem Titel Ein Fürst des Schwindels im Deutschen Hausschatz veröffentlicht. Als Autor wurde ein Ernst von Linden angegeben.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
[Bearbeiten] 1. In Versailles
In Versailles treffen Ludwig XV. und der Graf von St. Germain aufeinander. Letzterer ist ein Abenteurer, der einen mysteriösen Ruf hat, unsterblich sein und über riesige Reichtümer verfügen soll. Der König ist fasziniert. Ebenfalls in Versaille ist der deutsche Baron von Langenau, dessen Vater einst von St. Germain in den Ruin und den Selbstmord getrieben wurde. Beide sind Feinde und St. Germain torpediert die diplomatische Mission Langenaus in Frankreich.
[Bearbeiten] 2. Im Haag
In Haag treffen beide wieder aufeinander und Langenau gelingt es, den französischen "Diplomaten" St. Germain, der die Krondiamanten im Auftrag des Königs verpfänden soll, als Diamantenfälscher zu entlarven.
[Bearbeiten] 3. In Eckernförde
In Eckernförde, wo sich St. Germain seit Jahren beim Prinzen Karl von Hessen-Kassel aufhält, mischt er ein angebliches "Projectionspulver", das ihn unverwundbar machen soll. Der anwesende Baron von Langenau erklärt ihn zum Schwindler und es kommt zum Duell. Der "unverwundbare" Graf stirbt.
[Bearbeiten] Sonstiges
Fast das gesamte Personal der Erzählung ist historisch.
Ebenfalls historisch ist, daß - seit dem Mittelalter nachweisbar - vielfach Personen als unsterblich und / oder unverwundbar galten, meist in Verbindung mit irgendeinem "Zaubermittel", und häufig, wenn sie sich selbst diesen Mythos angedichtet hatten sogar sehr oft, als Betrüger entlarvt wurden. Fast alle besaßen außergewöhnliche historische Kenntnisse.
[Bearbeiten] Buchausgaben
1927 wurde die Erzählung unter dem Titel Das Zauberwasser – bearbeitet von Franz Kandolf – in den Band 48 Das Zauberwasser der Gesammelten Werke des Karl-May-Verlags übernommen.
Seit 1967 findet sich die Urfassung Aqua benedetta als Nachdruck der Fassung von 1878 in Band 71 der Gesammelten Werke, Old Firehand.
Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.
[Bearbeiten] Literatur
- Martin Lowsky: Ein Fürst des Schwindels. In: Gert Ueding (Hg.): Karl-May-Handbuch. Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Würzburg 2001, S. 360 f. ISBN 3826018133
- Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie (enthält die zu Mays Lebenszeit erschienenen Werke)
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913-1945, Karl-May-Verlag, Bamberg 2000, ISBN 3780201577
- Volker Griese: Nach authentischen Quellen: "Ein Fürst des Schwindels". In: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG) 82/1989. (Onlinefassung)
- Horst Friedrich: Das verborgene Doppelgesicht der Alchemie in Karl Mays "Ein Fürst des Schwindels". In: M-KMG 95/1993. (Onlinefassung)
Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.
[Bearbeiten] Weblinks
- "Aqua benedetta" online bei zeno.org.
- "Ein Fürst des Schwindels" online auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.